Arbeitsgruppe Stadt- und Bevölkerungsgeographie

Wechselwirkungen zwischen raumorientierten Sicherheitspolitiken und alltäglichen Sicherheitspraktiken in São Paulo, Brasilien

 

In Wohngebieten der breiteren brasilianischen Mittelschicht wurde die Sicherheitspolitik intensiviert und insbesondere die technischen Sicherheitsmaßnahmen seit einigen Jahren massiv ausgeweitet. Dieser Fortschritt beeinflusst und begrenzt zunehmend die alltäglichen Handlungsmuster der städtischen Bevölkerung und verändert kommunikative und soziale Strukturen und Prozesse im städtischen Raum intensiv. In Bezug auf die Diskussion über geografische Stadt- und Sicherheitsstudien ist es das Hauptziel des Projekts, tägliche sicherheitsorientierte Maßnahmen auf der Mikroebene von Haushalten, Stadtteilen und Stadtteilen der städtischen Mittelklasse in der Stadt São Paulo (Brasilien) zu untersuchen und ihr Zusammenspiel mit öffentlichen und privaten Sicherheitspolitiken verstehen. Daher wird eine geografische Perspektive des Menschen sowohl mit akteureorientierten als auch mit praxeologischen Ansätzen verknüpft.

 

Förderung: DFG 2012-2015

Leiter des Projekts: Prof. Dr. Rainer Wehrhahn

Forschungsassistent: Dipl.-Geogr. Dominik Haubrich

Zentrale Publikationen siehe Mitarbeiter